DIE SAMMLUNG

Schubladenkorpus, Schatztruhe des Museums
Schubladenkorpus, Schatztruhe des Museums

Die Sammlungspräsentation beginnt mit einem multimedialen Prolog im ehemaligen Speisezimmer im Erdgeschoss, der die Besucherinnen und Besucher während ein paar Minuten in das Thema eintauchen lässt. Der Rundgang setzt sich im Dachgeschoss fort, wo die Entstehung der Freiämter Strohverarbeitung in vorindustrieller Zeit thematisiert wird, als tausende von Heimarbeiterinnen wahre Kunstwerke aus Stroh schufen. Das erste Obergeschoss ist der industriellen Produktion, den neuen Materialien und den internationalen Vernetzungen der Hutgeflechtindustrie im späten 19. und im 20. Jahrhundert gewidmet. Der ehemalige Salon im Erdgeschoss dient als Wechselausstellungsraum.

Die Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie wird so erzählt, wie sie nur ein zeitgemässes Museum erzählen kann: vielseitig, multimedial, interaktiv und anhand von unzähligen Originalen.

Aargauischer Heimatschutzpreis

Das Strohmuseum erhielt im Eröffnungsjahr 2013 den Aargauer Heimatschutzpreis – eine grosse Anerkennung für alle Beteiligten!

«Das schon länger bestehende Strohmuseum in Wohlen in die von August Isler 1860 klassizistisch gebaute Villa Isler zu versetzen, war ein beispielhafter Entschluss. Die Räume der Villa wurden feinsinnig gestaltet und der museologisch sehr ansprechend gestalteten und vielfältig gegliederten Geschichte der Strohindustrie angepasst. Dem Besucher wird die Freiämter Hutgeflechtindustrie eindrücklich vermittelt.» (Aargauer Heimatschutz)