«Kultur macht Schule»

Schnüerlirädli
Schnüerlirädli

Arbeitsmaterialien

Behandeln Sie die Geschichte Wohlens im Unterricht? Bringen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Wohlens herausragende Industrie näher? Möchten Sie sich vorbereiten auf einen Besuch im Strohmuseum?
Hier könnnen Lehrpersonen Arbeitsmaterialien herunterladen.

Kurzfilm eines Schulklassenworkshops

 

AKTION «EINGELADEN»

Ausserkantonale Schulklassen sind vom

16. August 2021 bis 31. Juli 2022

herzlich eingeladen, unsere Ausstellungen mit einem Vermittlungsangebot gratis zu erkunden. Lassen Sie sich dieses Angebot des Kanton Aargau nicht entgehen, und wählen Sie aus einem unserer Angebote für Schulklassen das für Sie passende aus!

Für weiterführende Informationen können Sie uns gerne kontaktieren unter info@strohmuseum.ch oder T. 056 622 60 26.
Siehe auch
https://www.ag.ch/de/bks/kultur/kulturvermittlung/eingeladen/eingeladen.jsp

 

Eine kreative Kunstbegegnung (3.–9. Klasse)

«Wir riechen das Stroh nicht nur, mit ihm verbunden ist auch die Erinnerung an das weite Feld unter einem unendlichen Himmel, die Hitze im Sommer oder die Dynamik bei Stürmen.»

Die Zürcher Künstlerin Martina Vontobel hat für die Ausstellung im Strohmuseum im Park eine grossformatige, begehbare Installation aus Stroh geschaffen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, zusammen mit der Künstlerin die Ausstellung zu erkunden und sich mit ihr Gedanken zum Werkstoff Stroh, zum kreativen Schaffensprozess und/oder zum Beruf des/der Kunstschaffenden zu machen. Ergänzt wird dieses Gespräch von einem Besuch im Atelier «WerkStall», wo die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einer Kulturvermittlerin ihre eigene Kreativität unter Beweis stellen können.

Kosten/Dauer der dialogischen Führung mit Atelier-Besuch:
CHF 300, 90 Minuten (mit Impulskredit CHF 150)
 

Industriekultur –
Ein altes Handwerk neu erforschen
 (alle Stufen)

Strohfelder, Strohballen, Roggenbrot, Getreideriegel sind Begriffe, die wir kennen. Doch aus dem Material Stroh kann noch weiteres hergestellt werden. Im Freiamt konnte sich ein bedeutender Industriezweig entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler entdecken filigrane Dekorelemente der Hutgeflechtindustrie, die im letzten Jahrhundert aus Roggenstroh angefertigt wurden und erfahren mehr über die Geschichte und das Leben eines Strohfabrikanten und dessen Angestellten. Nach dem Museumsrundgang erproben die Schülerinnen und Schüler die handwerklichen Fertigkeiten unserer Vorfahren im Atelier.
Das Angebot lässt sich in den Fächern Realien, Geschichte sowie im Textilen Werken integrieren.

Kosten/Dauer: CHF 250, zwei Stunden (mit Impulskredit CHF 125)
 

Von der Heimarbeit zur Industrialisierung:
Museumsbesuch im Baukastensystem 

Dialogische Führungen durch die Dauerausstellung

Welcher Aspekt der Hutgeflechtindustrie interessiert Sie mehr – die Heimarbeit oder die Industrialisierung? In einem auf das Gespräch ausgerichteten Rundgang erkunden Schulklassen zusammen mit einer Vermittlerin die Dauerausstellung des Museums. Der Schwerpunkt der mit Blick auf den Lehrplan 21 entwickelten dialogischen Führung ist wählbar.

Von der sozialen Situation einer Bauernfamilie ausgehend wird beim Rundgang «Heimarbeit» aufgezeigt, wie sich im 19. Jahrhundert aus einfachen Produkten aus Stroh eine wichtige Industrie entwickeln konnte. Die mit dem Maschinenzeitalter sich verändernden Lebensbedingungen oder der globale Handel werden hingegen im Rundgang «Industrialisierung» diskutiert. Bei beiden Angeboten wird Wert auf ein spielerisches Erkunden verschiedener Materialien und die Herstellung mehrfacher Bezüge zur Gegenwart gelegt.

Das Angebot ist für den 2. Zyklus / 3.–6. Klasse Primarstufe konzipiert. Es kann aber gerne an Ihre Stufe angepasst werden.

Weitergehende Informationen dazu hier.

Kosten/Dauer:
Besuch mit einem Schwerpunkt: CHF 200, 2 Lektionen / 90 Minuten (mit Impulskredit CHF 100)
Besuch mit beiden Schwerpunkten: CHF 380, 3 Lektionen / 135 Minuten (mit Impulskredit CHF 190).
 

Erlebnisparcours im und ums Strohmuseum
(4.–8. Klasse)

Was ist ein «Muusechegeli»? Wieso war das Wasser der Bünz früher farbig? Warum nannte man Wohlen im 19. Jahrhundert «Chly Paris»?
Der Erlebnisparcours führt die Klasse an verschiedene bedeutende Standorte der Hutgeflechtindustrie in Wohlen und lüftet die Fragen inner- und ausserhalb des Museums. Eine dialogische Führung im Museum erzählt die Geschichte des Auf- und Niedergangs der Geflechtindustrie im Freiamt. Auf einem anschliessendem Rundgang mit Entdeckerausstattung erkunden die Schülerinnen und Schüler die Geschichte an realen Orten ausserhalb des Museums und erleben die Bedeutung der Geschichte hautnah.
Zurück im Atelier werden eigene kleine Strohgeflechte hergestellt, in alter Tradition mit neuen Techniken.

Kosten/Dauer: CHF 500, drei Stunden (mit Impulskredit CHF 250)
 

Hier nehmen wir Ihre Anfrage gerne entgegen:

 

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